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Systemische Paartherapie

Kasuistik einer typischen Therapiesituation

von Rosemarie Schuckall

Summery:
Systemische Paartherapie mit einem Unternehmer-Ehepaar. Bei unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen wird mit Hilfe typischer, systemischer Behandlungsverfahren eine neue gemeinsame Kommunikationsebene erarbeitet. Ein Versuch von Lösungen 2. Ordnung.

Die nachfolgende Fallvignette soll (aus gesamt 14 Stunden) einen Einblick in Methodiken und Prozesse einer nach systemischen Theorievorstellungen angelegten Paartherapie gewähren. Nach diesem Modell stellt jede soziale Zusammenfügung — ob als Ehepaar oder nach anderer Vorstellung, Überzeugung oder Ideologie getroffene soziale Lebensform — ein Kräftegleichgewichts-System dar, welches bestrebt ist, selbstreferenziell eine Homöostase aufrechtzuerhalten. Derartige Homöostaseversuche produzieren, wie für kybernetische Organisationen charakteristisch, intrinsische Gewichtungsverschiebungen, um die Gesamtheit des Systems zu erhalten. In einer konflikthaften Ehe bzw. Paarbeziehung geschehen solche inneren Balance- und Kompensationssprozesse allerdings nicht selten um den Preis der Produktion von verschiedenen Symptomen. Diese sind dann sämtlichst dazu angetan, das System vor einem Zusammensturz zu bewahren. Dabei entwickelt sich geradezu symptomatisch eine immer weiterreichende Kommunikationsstörung, um den bei dieser Dysbalance entstehenden inneren Druck zu verschleiern und damit zunächst zu kompensieren.

An dieser Stelle beginnt häufig eine Therapie. Diese Kommunikationsdefizienz bildet zunächst meist allerdings auch den schwierigsten, weil komplexesten Teil der therapeutischen Bemühungen. Erst wenn die Kommunikation wieder im Fluss ist, kann es nachhaltig gut gelingen, Impulse und Energien von außerhalb des Systems gewinnbringend zu implantieren.

Ausgangssituation dieser Kasuistik

Das Paar Herr A., 47, und Frau A., 43, suchen mich auf, weil sie trotz intensiver individueller Bemühungen in den letzten Monaten „nicht mehr miteinander zurecht” kämen. D.h., selbst in Kleinigkeiten des Alltags fänden sie keine Gemeinsamkeiten mehr und würden „darunter sehr leiden”, dass sie sich permanent streiten (= gängiger Kompensationsversuch). Das Paar ist seit zwanzig Jahren verheiratet, kinderlos geblieben. Beruflich betreiben beide eine Kette von Reinigungsgeschäften mit einigen Angestellten. Das Unternehmen hat die Frau von ihren Eltern geerbt. Die Arbeit nimmt — wie sich schnell herausstellt — ihre gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch, so dass kaum noch gemeinsame Zeit für die beiden übrig bleibt. Gemeinsame Urlaube waren in den letzten Jahren immer nur sehr kurzdauernd möglich. Nicht nur die betriebswirtschaftliche Arbeit in der Firma stellt sich als ein energiebindender Faktor heraus, sondern auch der Zeitaufwand, der für individuelle Lösungen von Mitarbeiterproblemen anfällt. Parallel hierzu offenbart sich ein hochkomplizierter Pflegeaufwand für die Versorgung des demenzkranken Vaters der Frau, als potenzierendes Element, was dem Paar in seiner gesamten Tragweite offensichtlich bis dato kaum bewusst war.

Immer wieder passierte es beispielsweise, dass Pflegepersonal kurzfristig ausfiel und dann Frau A. während der laufenden Arbeitszeit aktuell einspringen musste. Einfacher wäre es gewesen, den Vater in die Obhut einer adäquaten Pflegeeinrichtung zu geben; was dieser aber entschieden ablehnte. Obschon der Ehefrau Pflegevollmacht erteilt worden war, konnte sie sich bis dato zu einem derartigen Schritt nicht entschließen. In dieser angespannten Situation, in der das Paar mittlerweile sowohl körperliche wie psychische Symptome entwickelt hatte, kommen sie zur Paartherapie. All diese, für sie scheinbar unlösbaren Schwierigkeiten haben zu einer erheblichen Entfremdung des Paares beigetragen, sodass sogar eine Scheidung diskutiert wird. Von der Paartherapie erhoffen sie sich, „herauszukriegen”, ob sie sich nicht besser trennen sollten, oder ob sich doch noch eine „Überlebensstrategie” für sie als Paar finden ließe.

Überweisungskontext

Die Ehefrau hatte wegen der immer heftiger werdenden, quälenden Auseinandersetzungen mit ihrem Mann beim langjährigen Hausarzt um Rat nachgesucht. Der Hausarzt hatte das Paar an mich empfohlen. Laut Arztbrief leidet die Frau mittlerweile an einer mittelgradigen Depression, während ihr Mann immer öfter versucht Trost im Alkohol zu suchen, außerdem hat er ein Bandscheibenproblem entwickelt, was für ihn als aktiven Tennis- und Fußballspieler die „reine Katastrophe” sei.
Zum Erstgespräch kam das Paar gemeinsam.

Häufig reagieren Partner mit zum Teil erheblichen körperlichen Symptomen, wenn das System „zu bröckeln” anfängt. Körperliche Symptome haben unter Balancegesichtspunkten den eminenten „Vorteil”, das sie — weil regressiv wirksam — Wegbewegungstendenzen verhindern; insofern tragen körperliche Symptome oft sehr zu der oben genannten Homöostase des Systems bei.

Auftragsklärung

Die Auftragsklärung ist zunächst die wichtigste Maßnahme, damit Einigkeit über die Ziele einer Behandlung besteht. Außerdem wird dadurch verhindert, dass der Therapeut sein persönliches Wertesystem allzu sehr in das des Paarsystems einmengt.

Die Auftragsklärung war zunächst nicht eindeutig möglich. Wie in solchen Fällen häufig, beschränkte sich der Auftrag zunächst auf den Satz: „Ja, wir wollen uns wieder besser verstehen”, wobei das Paar zunächst nicht definieren konnte, was sie darunter zu verstehen wünschten. Wie sich in den ersten beiden Stunden dann herausarbeiten ließ, ginge es um Folgendes: Die Ehefrau formulierte nach einigem Hin und Her schließlich den Wunsch, dass es ihr im Wesentlichen darum ginge, von ihrem Ehemann „wieder als Frau gesehen zu werden und mit ihm eine gute Sexualität und Zärtlichkeit zu erleben”; dies wäre für sie zentral wichtig, um sich so geliebt zu empfinden, wie dies am Anfang der Ehe gewesen wäre und jetzt völlig verloren gegangen sei. Sie entwickelt dabei sehr dezidierte Forderungen, in welchem zeitlichen Zusammenhang und in welcher Weise sie sich dies wünsche.

Der Ehemann hingegen formuliert, dass er seine Frau schon sexuell begehren würde und sie auch noch sehr attraktiv fände, wenn da nicht die Sache mit „dem ewigen Kritisieren wäre” und sie sich weniger als „Putzteufel” aufführen würde, schließlich hätten sie ja den Stress schon in der Firma, „da muss sie sich nicht auch noch die Arbeit mit nach Hause bringen”.

Streitkontext

Mit dem Streitkontext wird zum einem die Kommunikationsstörung manifest, zum anderen werden daran die malignen wie u.U. aber auch die positiven Balancekräfte erkennbar.

Es ist sehr rasch sichtbar geworden, dass sich der Streit immer dann entwickelt, wenn einer der beiden Partner eine Beschuldigung erhebt, auf die der andere nicht sofort lösend eingehen kann. Auffällig ist, dass diese Beschuldigungen oft den Charakter von absoluter Gültigkeit haben; im Sinne von nie und immer. Wir einigen uns, dass wir an Hand eines typischen Beispiels diesen Mechanismus herausarbeiten, und ich schlage — daran anschließend — eine Verschreibung vor.

Das „negative Beispiel”, auf das sich das Paar einigt, ist folgendes: Es ist ein typischer Sommertag — Bundesliga-Fußballspiel, das am Nachmittag übertragen wird. Er hatte sich schon seit langem darauf gefreut und sich im Wohnzimmer vor einem großen Breitbild-Fernseher eingerichtet. Am Vormittag des gleichen Tages hatte die Ehefrau, nachdem sie sich um ihren Vater gekümmert und dann den Garten besonders schön hergerichtet hatte, sich darauf gefreut, dass sie mit ihm im Garten sitzen würde, um Ergebnisse ihrer Arbeit zu bewundern, miteinander zu reden und gemeinsam Kaffee zu trinken. Der Streit entbrannte, als er ihr mitteilte, dass er jetzt das Fußballspiel sehen wolle, was er ja auch schon vor längerer Zeit angekündigt habe, während sie sagt: „Es ist so ein schöner Tag, es ist völlig idiotisch, bei diesem Wetter im dunklen Wohnzimmer zu sitzen, schau doch, ich hab´ für uns im Garten Kaffee und Kuchen bereitet.” Der Ehemann weist darauf hin, dass dieses Spiel nur einmal im Jahr sei, er sich schon seit Monaten darauf gefreut habe, und man könne doch anschließend auch noch Kaffee trinken. Die Ehefrau daraufhin: „Das ist nicht mehr möglich, dann ist es schon zu kalt und dunkel”, und es sei wieder typisch idiotisch von ihm, dass er sich für nichts anderes interessiere als fürs Fußballspiel. Schließlich habe sie ja im Gegensatz zu ihm den ganzen Morgen sinnvolle Arbeit geleistet, während er seinem sportlichen Vergnügen (zwei Stunden Tennis) habe nachgehen können.

Mit Verbissenheit geht nun jeder seiner Wege. Er bleibt vor dem Fernseher sitzen, kann aber das Fußballspiel nicht richtig genießen, weil er dauernd auf seine Frau achten muss, die demonstrativ im Wohnzimmer jedes einzelne Teil auseinandernimmt und offenbar abstaubt.

Ich frage, warum dieser Streit so symptomatisch sei, daraufhin das Paar gemeinsam: Daran würde deutlich werden, dass es unvereinbare Vorstellungen über die Lebensgestaltung gäbe, wo man nicht zusammenkommen könne. Ich schließe mich angesichts der Beschreibung dieser Meinung an, bestätige — so wie sie es demonstrieren, scheint eine Gemeinsamkeit schier unmöglich. Dennoch bemerke ich, dass es ja doch erstaunlich sei, dass sie immer noch zusammen seien, nachdem sie offensichtlich ja so unterschiedlicher Auffassung seien und ihre Lebensrealität in auffälliger Weise divergiere.

Ich frage — bewusst provokant —, was denn noch passieren müsse, damit sie beide es nicht mehr aushalten könnten, wie sehr sich die Situation noch verschlimmern müsse. Das Paar meint, eigentlich ließe es sich nicht mehr verschlimmern, sie würden ja ohnedies nicht miteinander reden. Wenn reden, dann eben nur streiten. Das sei zurzeit ihre gängige Kommunikationsform.

Ich fasse wie folgt zusammen: „Ich stelle fest, dass sie derzeit keine Verständigungsebene haben, andererseits gibt es wohl irgendwelche Kräfte, die sie immer noch zusammenhalten und sogar in die Paartherapie gebracht haben.”

Meine Idee in diesem Moment war, die ganze Geschichte bewusst eskalieren zu lassen, um herauszukriegen, welche Mechanismen sie zusammenhalten. Aus diesem Grunde empfehle ich folgende Verschreibung:

Verschreibung

Verschreibungen — wie das Rezept beim Arzt — stellen (zum Teil erste) Versuche eines Lösungsprinzips jenseits der bisherigen (1. Ordnung) dar. Wenn sie aus Strukturen von außerhalb des Systems stammen, werden sie dann den Lösungen 2. Ordnung zugerechnet.

Wir vereinbaren bis zur nächsten Stunde, nachdem ohnedies offenbar keine sinnvolle Kommunikation zustande kommt, was ich betone: „Versprechen Sie mir, dass Sie von nun bis zur nächsten Stunde überhaupt nicht mehr miteinander sprechen, auf keinen Fall sexuell verkehren, möglichst auch keinen Kontakt ausüben.” Die Klienten zeigen sich zwar verwundert, stimmen dem aber dennoch zu und wollen dies bis zur nächsten Stunde in vierzehn Tagen auch einhalten.

3. Stunde

Das Paar berichtete, dass es ihnen — zu ihrer Verwunderung — ausgesprochen schwer gefallen sei, nicht miteinander zu sprechen. Sie hätten es lediglich drei Tage durchgehalten, dann hätten sie — das Verbot noch im Hinterkopf — vorsichtig angefangen, „wie Kinder, die einen Streich aushecken”, doch miteinander zu reden. Wie beide bestätigten, wäre ihnen aufgefallen, dass sie dies in besonders umsichtiger und sensibler Weise getan hätten, wobei jeder genau auf seine Reaktion und die des anderen geachtet habe. Außerdem bemerkten sie, dass sie sich „total blöd” vorgekommen seien, und der Auftrag, nicht miteinander zu reden, ja eigentlich völlig unsinnig sei, das ginge doch nicht, schließlich müsse man miteinander kommunizieren, sonst könne man ja „ein gemeinsames Leben nicht leben”. Meine Reaktion: „Genau. Sie können nicht gemeinsam leben, wenn Sie nicht miteinander kommunizieren, sich austauschen.” Sie gestanden ein, dass sie aus Wut über diese Aufgabe für ein paar Tage an einen nahe gelegenen Urlaubssee gefahren seien und dort in einem Doppelzimmer gewohnt hätten. In dieser Zeit wäre ihr gemeinsames Handeln, Tun und Denken sehr synchronisiert und harmonisch gewesen. Sie hätten auch dort festgestellt, dass es sich lohnen würde einen neuen Versuch zusammenzubleiben zu starten. Auch mein Zusatz-Auftrag, sich nicht zu berühren, sich nicht nahezukommen, hätten sie „überhaupt nicht eingehalten”. Im Gegenteil, sie wären in besonders zärtlicher Weise und liebevoll mit sich umgegangen, was ihnen jetzt gesprächsweise so auffalle und sie jetzt auch kopfschüttelnd wundere.

Was überdies auffiel war, dass das Paar zum Erstgespräch eher grau, indifferent gekleidet erschien, sie zum heutigen Gespräch, 3. Stunde, jedoch ausgesprochen individuell und gestylt gekleidet auftauchten. Die Ehefrau sogar mit neuem Haarschnitt. Weiter ist bemerkenswert, dass die Patienten mir offenbar unreflektiert mitteilen, dass sie sich bis unmittelbar vor der Stunde „eigentlich recht gut verstanden” hätten, dass sie sich aber jetzt im Wartezimmer sitzend wieder wegen etwas Banalem entzweit hätten. Ich darauf: „Sie mussten mir wohl noch ´nen Job übrig lassen, oder?”

5. Stunde

Zirkuläres Interview: Hierbei versucht ein Partner seine gesamte innere Wahrnehmung im Denken, Fühlen wie Argumentieren so auszurichten, als wäre er/sie die Person des jeweils anderen Partners. Dabei werden sowohl die Wahrnehmungsirrtümer und -störungen wie auch die Kommunikationsdefizite für alle Beteiligten erkennbar, da die Wahrnehmungen kommuniziert werden müssen.

Die Ehefrau: „Ja, so einfach ist das alles nicht, wir haben ja jetzt gemerkt, dass wir wohl schon zusammen kommen können, aber es gibt ja bei uns derartig viele Haken und Problemfelder; ich denke, die müssen wir jetzt alle noch klären. Also ich fände, heute wäre der richtige Zeitpunkt dafür.” Ich frage den Ehemann, was denn seine Frau damit wohl meine. Er zuckt mit den Schultern und sagt ausweichend: „Ja, da gibt´s sicher so einiges, aber so konkret kann ich das jetzt auch nicht sagen.” Ich schlage den beiden vor — da ich ja auch Kunsttherapeutin bin — dies in zirkulärer Weise bildnerisch darzustellen. Jeder der beiden soll auf dem vorliegenden Blatt und mit dem zur Verfügung stehenden Material, die Themenbereiche hier darstellen, die der andere als Problem etc. betrachtet, ohne dass sie sich dabei untereinander austauschen.

Die bildnerischen Darstellungen sahen wie folgt aus:
Auf dem Bild des Ehemanns, das die Gedanken seiner Frau repräsentieren sollte, waren Fußball-Szenen, TV etc. zu sehen. Das Bild, das die Ehefrau gemalt hatte und das den Problemkreis darstellen sollte, an dem der Ehemann zu leiden hatte, bildete folgende Szene ab: offenbar in einem Altenheim, ein älterer Herr in einem Rollstuhl, von einer Pflegerin versorgt.

Ich befragte nun beide, was auf diesen Bildern zu sehen sei; der Ehemann eröffnete, wie folgt: „Ja, meine Frau denkt ja, dass ich an nichts anderem interessiert bin als an Fußball und Sport und in meiner Freizeit nichts anderes im Kopf habe, als mich um solche Sachen zu kümmern. Zugegeben, mich interessiert Sport und insbesondere Fußball und Tennis, und ich spiele auch ganz gerne selber mit meinen Kollegen, aber das ist ja wohl nicht alles. Ich brauche diese Sporttreffen, um überhaupt den Kopf von all den quälenden Sorgen, die mich umgeben, und dem Stress im Geschäft freizubekommen und abschalten zu können, aber sie denkt ja, dass ich an nichts anderem interessiert bin, dabei geht es mir doch auch darum, für sie meinen Kopf freizuhaben, und natürlich bin ich auch an meiner Frau interessiert, sehr sogar, das ist doch logisch, oder?”

Therapeutin: „Wenn ich es also richtig verstanden habe, Frau A., ist Ihr Mann zwar begeistert mit seinem Sport unterwegs, und das scheint ja ein wichtiges Hobby für ihn zu sein, aber es ist wohl nicht wirklich so, dass er sich ununterbrochen nur darum kümmert. Er glaubt offensichtlich aber, dass Sie der Meinung seien, er würde nichts anderes als Fußballspiele im Kopf haben. Ist das so korrekt? Habe ich das recht verstanden?”

Ehefrau: „Ganz so ist es auch nicht. Eigentlich bin ich recht froh, dass mein Mann ein Hobby hat, das ihn zufrieden macht, was man von mir nicht behaupten kann, und ich gönne es ihm auch von Herzen, nur es gibt manchmal Situationen, wo ich ihn dringend bräuchte und er dann auch nur sein Hobby und seine Bedürfnisse sieht, statt mich. Ich hoffe dann zwar meistens, dass er es fühlt, was ich in so einem Moment gerne hätte, aber meistens klappt das nicht. Da fühle ich mich unsichtbar, unattraktiv und nicht geliebt und in die Ecke gestellt.”

Ehemann: „Was, das hast du mir aber noch nie gesagt, das höre ich heute zum ersten Mal hier. Du brauchst mir doch nur zu sagen was los ist und ich würde sofort reagieren.”

Hier haben wir eine typische Situation, die eine gestörte Paarkommunikation und Wahrnehmung deutlich macht. Menschen, die länger und häufig symbiotisch zusammenleben, implizieren unbewusst, dass der andere denke und fühle wie man selbst. Dies mag gelegentlich sicherlich so sein, häufig aber auch nicht, was zu den eben demonstrierten Projektionen und Fehlannahmen führt und nicht selten den Grundstein für eine fehlerhafte Kommunikation legt, die beiden Beteiligten oft erst sehr spät oder auch gar nicht bewusst wird. Hier können schon wenige therapeutische Interventionen und Hinweise zu entscheidenden Verbesserungen beitragen.

Therapeutin: „O.k. Dann schauen wir doch mal weiter, was Sie gemalt haben.”

Ehefrau: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Mann meint, dass mein Problem ist, dass ich die Versorgung meines dementen Vaters über alles andere gehoben habe; dadurch meine Freizeit und sogar mich als Frau vernachlässigt habe; an nichts anderem mehr interessiert bin, als es meinem Vater recht zu machen. Auch da muss ich zugeben, dass er da schon irgendwie Recht hat. Meine Situation ist in diesem Punkt sehr angespannt, ich muss und will mich um ihn kümmern und widme mich so oft ich kann seiner Pflege. Meinem Mann muss ich zugute halten, dass er mich so oft er kann dabei unterstützt, sonst hätte ich gar keine Freizeit mehr.” Der Vater lebe hier im Haus in einer kleinen Wohnung im Souterrain. Es gibt auch einige nette Pflegerinnen, die sich abwechseln und ihn bestens versorgen, wenn die Ehefrau in der Arbeit ist oder gerade nicht kann. Dazu bekommt er viele zusätzliche helfende Anwendungen wie z.B. Gedächnistraining und wird einmal die Woche in eine Gruppe von der Kirche geholt. Dies soll ihn einigermaßen vital halten. „Ich fühle mich ihm gegenüber natürlich stark verpflichtet, dabei spielt aber nicht nur die Vererbung des Geschäfts und die Erbklausel, die Eltern zu pflegen, eine Rolle, sondern ich erinnere mich auch an eine gute Kindheit und die Liebe meiner Eltern, auch wenn er jetzt durch sein Leiden scheinbar ein anderer geworden ist. Als meine Mutter noch am Leben war, war alles viel leichter. Damals ging es auch in unserer Ehe noch gut, wir fuhren öfters in Urlaub, und das war ganz alleine unsere Zeit. Herrlich! Hm … Sie können sicherlich verstehen, dass ich meinen alten Herrn natürlich einigermaßen zufrieden sehen will. Aber seit dem Tod von Mutter wurde alles anders, ab da begann er richtig abzubauen, und auch sein Charakter veränderte sich zunehmend und rasant mit der Krankheit. Er kann manchmal richtig gemein und ekelig sein, obwohl er ja schwach und krank ist. Das sind besonders schwierige Momente für mich, weil ich da das Gefühl habe, auf allen Hochzeiten tanzen zu müssen, und kaum mehr zur eigenen Ruhe komme. Ich leide mit dem Leid und der Veränderung meines Vaters sehr stark mit, was ich merke, wenn ich Ihnen das erzähle. Es ist einfach auch schrecklich zu sehen, wie er so dahinwelkt und vor sich hin dämmert, wo er doch ein so vitaler und kompetenter Mann war. All diese Ereignisse kosten mich mehr als die Hälfte meiner Energie, und ich brauche ja noch etwas für mein eigenes Leben und meine Ehe, denn ich liebe meinen Mann auch. Aber ehrlich, ich weiß manchmal auch nicht mehr, was ich tun soll, und fühle mich verlassen und verzweifelt. Andererseits merke ich gerade, wenn ich das sage, wie viel Energie und Zeit mein Vater bindet.”

Therapeutin: „Frau A., Ihr Mann denkt, dass Sie ausschließlich mit den Problemen um Ihren Vater beschäftigt seien und deswegen für nichts anderes Zeit hätten. So scheint es ja auch wirklich zu sein. Oder? Habe ich das auch richtig verstanden?” Bestätigung beider durch intensives Kopfnicken.

Ich schlage folgende Verschreibung vor: „Sie, Frau A., würde ich bitten, dass Sie genügend Gelegenheit schaffen, damit Ihr Ehemann seinem Fußballhobby nachgehen kann, dass er entspannt zum nächsten Fußballspiel oder zum Tennis fahren kann, Sie ihn eventuell sogar begleiten oder auch sein Trikot (er spielt selbst in einer kleinen Liga mit) entsprechend herrichten; vielleicht sogar Terminvorschläge, Buchungen et cetera machen. Ich meine, Sie haben ja Managementfähigkeit, das zeigen Sie tagtäglich mit Ihrem Geschäft. Umgekehrt für Sie, Herr A., ich bitte Sie, dass Sie, ebenfalls ja mit großartigen Management-Fähigkeiten ausgestattet, für Ihre Frau eine Freizeitsituation und mit schönen Ausflugszielen et cetera organisieren, dass Ihre Frau sich wirklich wohl dabei fühlen kann.” Das Paar ist mit der Verschreibung einverstanden.

In der nächsten Stunde frage ich, wie alles gegangen sei. Ich bekomme ausweichende Antworten, dergestalt: „Ja, ja, hat eigentlich schon ganz gut geklappt.”

Die beiden wollen sich aber nicht mehr auf das Thema einlassen, sondern sprechen ausschließlich von den Schwierigkeiten, die sie mit einem bestimmten Mitarbeiter im Unternehmen hätten, und wollen sich auch nicht davon abbringen lassen, wie beide es gemeinsam schwer haben mit diesem Angestellten.

Vor allen Dingen dessen Partnerschaftsprobleme stehen auf einmal absolut im Zentrum ihrer Erörterungen und Betrachtungen.

Therapeutin: „Es ist klar, Sie beide haben jetzt keine Probleme, die Probleme haben nur mit den Schwierigkeiten dieses Mitarbeiters zu tun. Verstehe ich das richtig?”

Wir beschließen am Ende der Stunde, dass sie sich intensiv über die Probleme des Mitarbeiters austauschen und möglicherweise eine Lösung für das nächste Mal dafür mitbringen, wobei ich ganz bewusst die eigentlichen Paar-Schwierigkeiten nicht thematisiere.

Wenn Klienten an einen wichtigen Dreh und Angelpunkt gelangen, der eine Lösung potenziell möglich machen könnte — was heißt, dass das System eine grundlegende Veränderung erfahren würde —, stellt sich etwas ein, was Tiefenpsychologen als Widerstand beschreiben würden. Unter systemtheoretischen Gesichtspunkten versucht ein System unter Aufbietung aller seiner Redundanzkräfte den bisherigen Homöostasezustand aufrecht zu erhalten.

Das Verschieben der Problemstrukturen oder auch das Abbrechen einer Therapie an dieser Stelle ist so häufig wie symptomatisch.

Dieses Verharrenwollen ist im Grunde — entwicklungsgeschichtlich betrachtet — ein biologisches Grundphänomen, das dem Erhalt und dem Überleben eines biologischen Systems dienen soll und über das jedes einigermaßen gesunde System verfügt. Veränderung bedeutet also zunächst ein pathogenes Ungleichgewicht, das eine neue Balance benötigt. In der Therapie heißt das, dass eine Veränderung nur dann etablierbar wird, wenn das Neue einen Ausgleich und Vorteil darstellt.

9. Stunde

In dieser Stunde eröffne ich: „Was mir aufgefallen ist, dass die Probleme, die Sie mir schildern — zurzeit zumindest —, die Probleme vorwiegend anderer Leute sind. Da sind zwar die Schwierigkeiten mit dem Vater, aber da sind immer noch zentral die Probleme, die Sie mit Mitarbeitern im Geschäft haben, sogar deren Eheprobleme stehen im Zentrum der Diskussion, Sie selber haben wohl, außer diesen kleinen Schwierigkeiten, dass Sie — Herr A. — Fußballspiele anschauen und Ihre Frau damit nicht einverstanden zu sein scheint, keine? Also, ich muss Sie schon bitten, mir noch mal genau zu sagen, was Sie eigentlich wollen, wegen dieser kleinen Schwierigkeiten, finde ich, bräuchten wir doch keine Therapie machen, oder? Und die Schwierigkeiten mit Ihren Mitarbeitern, ich denke, das ist keine Aufgabe für einen Paartherapeuten. Da sollten Sie einen Management-Berater aufsuchen.” Ich bitte beide, mir also nochmals Ziele und Wünsche zu formulieren, die wir paartherapeutisch angehen sollten (bewusste Provokation)

Ein Wesenszug einer systemischen Therapie ist die permanente Nachfrage nach der Auftragssituation.

Ich schlage ihnen auch vor, dass wir in der nächsten Stunde mal eine Videoaufnahme machen könnten, um uns anhand dieser Bilder darüber zu unterhalten, was dort sichtbar und hörbar wird und uns möglicherweise zu dritt bis dato noch nicht aufgefallen ist.

Meine Idee ist dabei, das Video als eine Art Reflecting-Team zu „engagieren”. Das heißt auch, dass wir zu dritt, die Patienten und ich, das Reflecting-Team formieren. Damit soll die Möglichkeit gegeben sein, quasi als „Außenstehender” auf sich selbst und seine Kommunikation und die Reaktionsweisen zu sehen. Es kann eine Diskussion „über” entstehen, obschon die Protagonisten im System verbleiben. Eine bestimmte Form der systemischen Paartherapie nutzt das Modell des Reflecting-Teams. Das heißt, zwei oder mehrere Therapeuten unterhalten sich — in Gegenwart des Paares — so, als wären diese nicht anwesend. Das Paar kann die Denk- und Interpretationsprozesse gewinnbringend mit verfolgen.

Videoaufzeichnung

Während des Videos sind beide nun in einem regelrechten Kriegszustand, und drücken das auch aus. Ich steuere das Gespräch nur unwesentlich und lasse die unterschiedlichen Vorstellungen und Beschuldigungen aufeinander prallen, die nun auf der Videoaufzeichnung sichtbar werden.

In der nächsten Sitzung präsentiere ich eine Auswahl der markantesten und typischsten Gesprächsteile und befrage in konsequent zirkulärer Weise die Impressionen, die jeder vom anderen erwartet, denkt, fühlt etc. Danach geschieht etwas Bemerkenswertes. Am Ende dieser Stunde ist das Paar ganz auffälligerweise synchronisiert. Er ergreift ihre Hand. Der Auftrag am Ende dieser Stunde lautet, dass sie gemeinsam dieses Video ansehen und dass jeder für sich selbst, ohne den anderen davon zunächst in Kenntnis zu setzen, sechs wichtige Punkte erarbeiten soll, die ihre Kommunikation und Gemeinsamkeit in wesentlicher Weise verbessern könnten und die anhand des Videos belegt werden sollten.

Auch das Ansehen des Videos in einem für das Paar ungewohnten und untypischen Kontext kann als Versuch eines Impulses aus der Ebene der 2. Ordnung verstanden werden.

Externalisieren

Unter Externalisierung versteht der Therapeut eine Technik, Gefühle, innere Gestimmtheiten, aber auch Denken und Verhalten symbolhaft zu transponieren oder anderweitig metaphorisch in einem Bild oder einer anderen Gestalt zu personalisieren, um mittels der anderen fremden Ebene einen veränderten und neuen Kontakt hierzu zu ermöglichen. Häufig wird damit nicht nur eine gewisse Distanz zum Problem möglich, sondern — damit verbunden — wird auch eine ungewöhnliche Verdeutlichung und Zentruierung geschaffen.

Die Ehefrau beschreibt eine mächtige, unübersteigbar hohe Mauer, die sie von ihrem Mann trennt, die ihr ganzes Sichtfeld einnehmen würde. So müsse sie dauernd nach oben schauen — Blick starr nach oben gerichtet — und überlegen, wie sie diese Mauer überklettern könne. Der Ehemann wiederum ist intensiv mit einem riesenhaften Monster beschäftigt, das ihn außer Atem bringt.

Rollenspiel

Mit dieser Methode wird — wie beim zirkulären Fragen — eine Identifikation mit dem Partner und seiner Person erlebbar, was zwangsläufig einen Standpunktwechsel bedeutet.

Ich habe beide diese Situation in der Externalisierung auf der Ebene eines Rollenspiels noch mal darstellen lassen. Dabei wurde Folgendes sichtbar: Sie sitzen weit auseinander im Raum, sie hat den Blick starr nach oben auf die vermeintliche Mauer gerichtet, während er — in deutlichem räumlichen Abstand zu seiner Frau — nach allen Seiten, vor allen Dingen gegen die Erde schaut, um einen Angriff des besagten Monsters abzuwehren. Beide Blickrichtungen und Haltungen sind so angetan, dass sie einander auf keinen Fall sehen und wahrnehmen können. In dieser Situation will der Ehemann seine Frau ansprechen. Er meint, er könne dies tun, indem er ihr gestikulierend Zeichen und Signale gibt, sie diese jedoch nicht wahrnehmen kann, weil ihr Blick starr nach oben gerichtet ist und sie das Signalisieren ihres Mannes somit nicht bemerken kann. Als ich sie bitte, ihren Kopf etwas nach unten, seitlich zu drehen, bemerkt sie das flehentliche Gestikulieren ihres Mannes und bricht in Tränen aus. Es ist beiden schlagartig klar geworden — wie sie auch bestätigen —, dass sie in einer Weise fixiert sind, dass sie zwangsläufig nicht miteinander sprechen und sich auch nicht erreichen können, was immer jeder einzelne auch vorhat. Dies empfinden beide als eine „extrem genaue Analyse” ihrer Situation.

An diesem Stand endet diese Fallvignette, die wegen einer Urlaubspause jetzt sechs Wochen ausgesetzt ist und danach wieder aufgenommen wird. (Es folgten noch weitere fünf Stunden, in denen es nicht nur um die Formulierung neuer Lebensziele und den darauf erarbeiteten Verhaltensstrategien und -mustern ging.)

Ergebnis

Das Paar hat sich ein Jahr nach der Paartherapie wieder bei mir, wie vereinbart, schriftlich gemeldet und berichtet, dass es ihnen eigentlich recht gut gehe — im Gegensatz zu der Zeit vor der Therapie.

Zwar streiten sie auch noch hin und wieder „im üblichen Maß”, aber nie mehr mit derartig verletzenden Inhalten.
Der Vater der Frau lebt mittlerweile in einem guten Altenheim, wo ihn das Paar wöchentlich besucht.
Er hat sich — zu aller Erstaunen und wider Erwarten — sehr gut mit der neuen Situation arrangiert.
Außerdem haben sie sich entschlossen, einen Geschäftsführer zu engagieren, was das Paar entlastet hat. „Wir verstehen eigentlich gar nicht, warum wir mit diesem Schritt zu lange gewartet haben!”

Der therapeutische Anteil an dieser Therapie bestand im Wesentlichen darin, die Kommunikationsblockaden nachhaltig zu lösen und die negative Homöostase = die Symptombildung auf verschiedenen Ebenen für das Paar gut erkennbar und damit neu strukturierbar werden zu lassen. Wie dieses Paar mir schrieb, waren auch die angewandten Techniken zum Teil durchaus „Handmodelle”, deren sich das Paar weiter bedienen wollte. Was im Übrigen für andere Behandlungssysteme auch gilt: Hilfe ist nur dann effektiv, wenn sie Hilfe zu Selbsthilfe darstellt.

Zusammenfassend darf ich schließlich nochmals mein hier verwendetes therapeutisches Methoden-Instrumentarium auflisten:

Im Wesentlichen habe ich konsequent sechs technische Methodiken angewandt:

1. Externalisierung von Stimmungen und Problemen
2. Konsequente zirkuläre Befragung auch mit Hilfe von kunsttherapeutischen Methoden
3. Einführung eines Reflecting-Teams durch die Patienten vor dem Video
4. Verschreibungen
5. Paradoxe Interventionen und Störungen des Kontextes
6. Rollenspiel

Nicht erwähnt, dennoch hochgradig bedeutsam bildet eine hypnotherapeutisch-imaginative Gesprächstechnik (nach Erickson), was stets dort sedierend und synchronisierend geholfen hat, wo die Emotionen am Überkochen waren oder eine emotionale Blockade allzu sehr den Fortgang hemmte.

Literatur
Beaulieu, Danie: Impact-Tchniken für die Psychotherapie, Carl-Auer-Verlag, 2005
Ebell, H.J./Schuckall, H.: Warum Hypnose, Beitrag Schuckall, R., Die Madonnenhypnose, Pflaum-Verlag 2004
Gay, Peter: Die zarte Leidenschaft. Liebe in bürgerl. Zeiten, C.H. Beck Verlag 1986
Hayley, J.: Typisch Erickson, Muster seiner Arbeit, Junfermann Verlag 1996
Moeller, Lukas: Die Wahrheit beginnt zu zweit, Das Paar im Gespräch, rororo-Verlag 1995
Moskau, G./Müller, G.: Virginia Satyr, Wege zum Wachstum, Handbuch für die therapeutische Arbeit mit Einzelnen Paaren & Familien, 2002
Retzer, Arnold: Systemische Paartherapie, Konzepte — Methode — Praxis, Klett-Cotta-Verlag, 2004
Ritterman, Michele: Using Hypnosis in Family Therapy, Zeig Tucker & Theisen, Inc.Verlag, 2005
Rossi, L. E.: Gesammelte Schriften von Milton Erickson, Carl Auer Verlag 1998
Rüsch, J./Bateson, G.: Kommunikation. Die soziale Matrix der Psychiatrie, 1995
von Schlippe, A., Schweizer, J.: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung, 1996
Schuckall, R.: Kunsttherapie bei der Behandlung von Ess-Störungen, 2000
Schweizer, Jochen/Retzer, Arnold/Fischer, Hans, Rudi: Systemische Praxis, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 1992
Simon, F./Rech-Simon, C.: Zirkuläres Fragen, Systemische Therapie in Fallbeispielen, 2001
Watzlawick, P./Beavin, J.H.,/Jackson, D.D.: Menschliche Kommunikation, Formen, Störungen, 1993 Paradoxien
Watzlawick, P., Weakland, J.H., Fisch, R.: Lösungen zur Theorie u. Praxis menschlichen Wandels, 1988
Weber, G.: Zweierlei Glück, Die systemische Psychotherapie Bert Hellingers, 1995
Welter-Enderlin, R./Hildenbrand, B.: Rituale — Vielfalt in Alltag und Therapie, 2002
Willi, Jürg: Die Zweierbeziehung, Spannungsursachen, Störungsmuster, Klärungsprozesse, Lösungsmodelle: rororo-Verlag 1995
Wittgenstein, L.: Philosophische Bemerkungen, 1993

Erschienen in: http://www.naturheilpraxis.de

Anschrift der Verfasserin:
Rosemarie Schuckall
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E-Mail: r.schuckall@schuckall.de
Systemische Paar- u. Familientherapeutin, Mitglied der Systemischen Gesellschaft, Kunsttherapeutin
Systemische Paar- und Familientherapie, Hypnotherapie, Bildnerisch-analytische Psychotherapie

 

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